Tool-Vergleich

Easybill Alternative 2026: 5 Tools im Vergleich — mehr als nur Rechnungen

Du nutzt Easybill — aber irgendetwas fehlt

Du schreibst Rechnungen mit Easybill. Es funktioniert. Aber am Monatsende weißt du trotzdem nicht genau, was du verdient hast. Deine Kunden verwaltest du in einer Excel-Tabelle. Deine Aufgaben im Kopf. Und dein Finanzüberblick? Den gibt es eigentlich gar nicht.

Easybill ist ein solides Rechnungstool — aber eben nur das. Wer als Selbstständiger oder Gründer wirklich den Überblick behalten will, braucht mehr. Dieser Artikel zeigt dir fünf ehrliche Alternativen zu Easybill — was sie können, wo sie schwächeln und für wen sie wirklich geeignet sind.


Was kann Easybill — und was nicht?

Easybill ist ein deutsches Rechnungsprogramm, das auf Rechnungsstellung, Angebote und einfache Buchhaltungsfunktionen spezialisiert ist. Es ist DSGVO-konform, die Server stehen in Deutschland, und die Bedienung ist für Rechnungen übersichtlich.

Was Easybill gut macht: Rechnungen erstellen, Wiederkehrende Rechnungen automatisieren, Mahnungen versenden, Artikel verwalten. Es gibt eine API und Shop-Integrationen, was es für E-Commerce-Anbieter interessant macht.

Was fehlt: Ein echtes CRM gibt es nicht. Kein Finanz-Cockpit, das dir auf einen Blick zeigt, wie profitabel du gerade bist. Keine Aufgabenverwaltung, keine Projektübersicht. Für Selbstständige, die ihr gesamtes Business im Blick behalten wollen, ist Easybill damit zu schmal aufgestellt.


Für wen lohnt sich eine Easybill Alternative?

Eine Easybill Alternative lohnt sich, wenn du mehr als Rechnungen brauchst — also ein CRM, ein Finanz-Cockpit oder eine Warenwirtschaft. Besonders Freelancer, Coaches, Berater und kleine Dienstleister profitieren von einem Tool, das mehrere Bereiche abdeckt, statt fünf Einzellösungen zu kombinieren.

Wenn du ausschließlich Rechnungen schreibst und sonst nichts weiter benötigst, ist Easybill durchaus ausreichend. Aber viele Selbstständige merken irgendwann: Das Tool wächst nicht mit — und der Aufwand für alle anderen Bereiche bleibt hängen.


Die 5 besten Easybill Alternativen 2026

1. Gründertoolbox — All-in-One für Selbstständige

Die Gründertoolbox ist keine reine Rechnungssoftware. Sie ist ein vollständiges Business-Tool mit Rechnungen, CRM, Finanz-Cockpit, Warenwirtschaft, Kalender und Aufgaben — in einem Login, zu einem festen Preis.

Was das konkret bedeutet: Du erstellst eine Rechnung, siehst direkt im Finanz-Cockpit, wie sich dein Umsatz entwickelt, pflegst den Kundenkontakt im CRM und behältst deine offenen Aufgaben im selben System. Kein Wechsel zwischen Tools, keine doppelte Datenpflege.

Für wen: Selbstständige, Freelancer, Gründer und Kleinunternehmer, die mehr als ein Rechnungstool brauchen und kein Tool-Chaos wollen.

Preis: 38 €/Monat, 380 €/Jahr oder 699 € einmalig (Lifetime) — alles inkl. 19 % MwSt., inkl. aller Updates, DSGVO-konform, Server in Deutschland.


2. Lexoffice — Buchhaltungsfokus mit Steuerberater-Anbindung

Lexoffice ist eine der bekanntesten deutschen Buchhaltungslösungen. Es deckt Rechnungen, ELSTER-Schnittstelle und Steuerberater-Export ab — und ist damit vor allem für alle interessant, die ihre Buchhaltung stark automatisieren wollen.

Was fehlt: Ein echtes CRM, ein Business-Cockpit oder eine Aufgabenverwaltung. Und Lexoffice ist auf den Buchhaltungsbereich zugeschnitten — für Selbstständige, die keine doppelte Buchführung brauchen, ist das oft zu viel des Guten.

Mehr dazu in unserem Artikel: Lexoffice Alternative 2026

Für wen: Selbstständige mit Steuerberater und Bedarf an Buchhaltungsautomatisierung.


3. Sevdesk — Rechnungen und Buchhaltung, aber nicht mehr

Sevdesk bietet Rechnungsstellung, Belegerfassung und einfache Buchhaltungsfunktionen. Es ist beliebt, weil es viele Integrationen hat und auch für Kleinunternehmer geeignet ist.

Aber: Sevdesk ist vor allem ein Buchhaltungs- und Rechnungstool. CRM, Finanzüberblick und Aufgabenmanagement sind nicht integriert — wer das alles braucht, kombiniert wieder mehrere Tools.

Lies dazu: Sevdesk Alternative 2026

Für wen: Selbstständige, die Rechnungen und Belege digital erfassen wollen und einen Steuerberater im Hintergrund haben.


4. Zervant — einfach, aber funktional begrenzt

Zervant ist ein sehr einfaches Rechnungstool — ideal für den schnellen Einstieg. Die Bedienung ist intuitiv, die Einrichtung dauert Minuten.

Was fehlt: Nahezu alles außer Rechnungen. Kein CRM, kein Finanz-Cockpit, keine Warenwirtschaft, kein Aufgabenmanagement. Wer mehr als Rechnungen braucht, stößt schnell an Grenzen.

Für wen: Einsteiger, die gelegentlich Rechnungen schreiben und sonst keine weiteren Anforderungen haben.

Mehr dazu: Zervant Alternative 2026


5. Papierkram — solide für Rechnungen, wenig drumherum

Papierkram ist ein deutsches Rechnungstool mit klarer Oberfläche und DSGVO-Fokus. Es hat gute Bewertungen für die Einfachheit der Rechnungserstellung und bietet eine ZUGFeRD-Unterstützung für E-Rechnungen.

Was fehlt: CRM, Finanzüberblick, Warenwirtschaft — ähnlich wie bei Easybill ist Papierkram auf den Rechnungsbereich beschränkt.

Für wen: Selbstständige, die ein schlichtes deutsches Rechnungstool suchen und sonst keine weiteren Anforderungen haben.

Mehr Infos: Papierkram Alternative 2026


Easybill Alternativen im direkten Vergleich

Funktion Gründertoolbox Easybill Lexoffice Sevdesk Zervant Papierkram
Rechnungen
Angebote
CRM
Finanz-Cockpit Teilweise Teilweise
Warenwirtschaft Teilweise
Aufgaben & Kalender
Buchhaltung/ELSTER Teilweise Teilweise
E-Rechnung (ZUGFeRD/XRechnung)
Server in Deutschland
Preis/Monat 38 € siehe Anbieter siehe Anbieter siehe Anbieter siehe Anbieter siehe Anbieter
Lifetime-Option ✅ (699 €)

Warum ein All-in-One-Tool die bessere Wahl ist

Das eigentliche Problem bei reinen Rechnungstools wie Easybill ist nicht das Tool selbst — es ist das, was daneben fehlt. Du schreibst eine Rechnung, aber deine Kundendaten liegen woanders. Du hast keine Ahnung, ob du diesen Monat im Plus oder im Minus bist. Du erinnerst dich nicht mehr, was du mit einem Interessenten besprochen hast.

Das ist kein Bedienungsfehler — das ist ein strukturelles Problem: Wenn du dein Business in fünf verschiedenen Tools führst, verlierst du täglich Zeit und Überblick. Wie das konkret aussieht und was es kostet, erklärt dieser Artikel gut: CRM und Rechnungstool getrennt? Das kostet dich täglich Zeit und Geld

Die Gründertoolbox wurde gebaut, weil zwei junge Gründer genau dieses Problem selbst erlebt haben — und keine Lösung fanden, die wirklich alles an einem Ort abdeckt, ohne überdimensioniert oder überteuert zu sein.


Für wen ist Easybill trotzdem die richtige Wahl?

Ehrlich gesagt: Easybill ist dann die richtige Wahl, wenn du ausschließlich Rechnungen und Buchhaltungsbelege verwalten willst, vielleicht einen Onlineshop hast und die API-Anbindungen von Easybill konkret brauchst. Wer E-Commerce betreibt und viele automatisierte Rechnungen benötigt, kann mit Easybill gut fahren.

Wer aber ein Dienstleistungsgeschäft führt — Freelancer, Berater, Coach, Handwerker, Agentur — und dabei auch Kunden pflegen, Finanzen im Blick behalten und Aufgaben organisieren möchte, der wird mit Easybill auf Dauer zu viel drumherum brauchen.


Fazit: Was ist die beste Easybill Alternative?

Wenn du mehr als Rechnungen brauchst, ist die Gründertoolbox die umfassendste Alternative zu Easybill — mit CRM, Finanz-Cockpit, Warenwirtschaft und Aufgaben in einem einzigen Tool. Zu einem fixen Preis, ohne versteckte Kosten, DSGVO-konform und mit Servern in Deutschland.

Wenn du nur Rechnungen brauchst und Buchhaltung wichtig ist, sind Lexoffice oder Sevdesk die besseren Vergleichsoptionen. Wenn du ganz einfach einsteigen willst, reicht Zervant für den Anfang.

Aber wenn du ehrlich bist: Weißt du gerade, wie profitabel du diesen Monat wirklich bist? Wenn nicht, reicht ein Rechnungstool allein nicht mehr.

Häufige Fragen

Was ist die beste Easybill Alternative für Selbstständige?
Das kommt auf deinen Bedarf an. Wenn du neben Rechnungen auch Kunden, Finanzen und Aufgaben an einem Ort willst, ist die Gründertoolbox die umfassendste Alternative. Brauchst du nur Rechnungen, reicht oft auch ein einfacheres Tool.
Ist Easybill kostenlos nutzbar?
Easybill bietet einen eingeschränkten Einstiegstarif an. Für professionellen Einsatz mit mehr Rechnungen oder erweiterten Funktionen wird ein kostenpflichtiger Plan benötigt.
Was kostet die Gründertoolbox im Vergleich zu Easybill?
Die Gründertoolbox kostet 38 €/Monat, 380 €/Jahr oder einmalig 699 € (Lifetime-Zugang) — jeweils inkl. 19 % MwSt. Dafür bekommst du nicht nur ein Rechnungstool, sondern CRM, Finanz-Cockpit, Warenwirtschaft, Kalender und mehr.
Kann ich Easybill mit einem CRM kombinieren?
Easybill ist auf Rechnungen und Buchhaltung fokussiert. Ein echtes CRM ist nicht integriert — du brauchst dafür ein separates Tool, was bedeutet: zwei Logins, doppelte Datenpflege, mehr Aufwand.
Welche Easybill Alternative eignet sich für Freelancer ohne Buchhaltungskenntnisse?
Die Gründertoolbox und Zervant sind beide auf einfache Bedienung ausgelegt und erfordern kein Buchhaltungs-Vorwissen. Für alle, die mehr Überblick über ihr Business wollen, empfiehlt sich die Gründertoolbox.